Kreuzfahrtschiffe - Safety & Security

Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen © Immo Schiller - fotolia.com

Der “Cruise Vessel Security and Safety Act”

Das 2010 in Kraft getretene US-Bundesgesetz „Cruise Vessel Security & Safety Act“, auch bekannt unter der Bezeichnung „Kerry Bill“ gilt für jedes Kreuzfahrtschiff, das in einen amerikanischen Hafen einläuft. Es beinhaltet die unbedingte Zuständigkeit des FBI für jeden darunter fallenden Vorfall an Bord. Die Nationalität des betreffenden Schiffes ist ohne Belang, d.h. Ihm unterliegen in rechtlicher Konsequenz auch deutsche Schiffe und deutsche Reedereien. Dies hat zur Folge, dass es in Fällen, in denen das FBI ermittelt, zu erheblichen Verzögerungen mit weitreichenden Folgen finanzieller Art kommen kann.

Die Notwendigkeit verbesserter Zugangskontrolle

Seit Inkraftsetzung des „Cruise Vessel Security and Safety Act„ (CVSSA) im Jahre 2010 (Kerry Bill) hat sich die An-Bord-Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen, die US-amerikanische Häfen anlaufen oder von dort ablegen, deutlich verbessert. Unter den zahlreichen Vorgaben des Gesetzes befinden sich auch signifikante Verbesserungsanforderungen an die Zugangs- und Kontrollverfahren für Besatzungsmitglieder.

 

Diese neuen Anforderungen bedeuteten, dass insbesondere Reedereien mit hoher Nachfrage und 24-Stunden Fahrplänen schnell mit Verbesserungen reagieren mussten. Diese Kreuzfahrtlinien benötigen für ihre Schiffe ein zuverlässiges System, welches eine fließende und reibungslose Umsetzung realisieren kann, damit weder die Unternehmensziele noch die Zeitpläne der Schiffe einer Störung unterliegen.

 

Für eine der weltweit führenden Luxus-Kreuzfahrtlinien bedeutete der Cruise Vessel Security and Safety Act (Kerry Bill), dass ein vollständig neues Schlüsselverwaltungssystem auf allen vier Kreuzfahrtschiffen installiert werden musste.

 

Mit wöchentlich mehreren tausend Passagieren und Zielhäfen in Europa, Panama, in der Karibik, in Alaska und weiteren transatlantischen Zielorten besaß die Aktualisierung des Schlüsselmanagements eine sofortige Priorität. Das ehemalige Schlüsselverwaltungssystem basierte auf einer manuellen Ausgabe und Rücknahme der Schlüssel ohne individuelle und zeitbasierte Zugriffskontrolle, mit entsprechend zeitaufwendigen Prozessen in der Schlüsselverteilung und in der Schlüsselrücknahme.

Automatisierte Schlüsselkontrolle mit exakt definierten Zugriffsbeschränkungen

„Auf Grund der neuen Anforderungen des CVSSA von 2010 benötigten wir die entsprechenden Werkzeuge, um den neuen Schlüsselkontrollrichtlinien zu entsprechen. Dies bedeutete, wir benötigten ein System, dass den Zugriff auf jeden einzelnen Schlüssel sowohl personen- als auch zeitbezogen kontrolliert und die automatische Überwachung definierter Zeitfenster gewährleistet.“

TRAKA erfüllte dieses Ziel mit Hilfe ihrer netzwerkgesteuerten Schlüsselschränke. In Verbindung mit der echtzeitfähigen Traka Management- Software konnte die Reederei mit der neuen automatisierten Schlüsselausgabe die CVSSA Anforderungen sogar übertreffen - und dies mit einer kostengünstigen Lösung, die von den vorhandenen Sicherheitsmitarbeitern verwaltet werden konnte. Damit ein reibungslos fließender Umsetzungs-prozess gewährleistet war, wünschte sich die Reederei ein System, welches in die existierende manuelle Organisation integriert werden konnte. Die elektronischen Schlüsselschränke von TRAKA waren eine optimale Lösung für die vier Kreuzfahrtschiffe und übertrafen mit ihren Möglichkeiten die von der Kerry Bill definierten Anforderungen.

Roll-Out

Mit der Installation der Traka-Technologie erfüllte diese Kreuzfahrtlinie als erste Reederei der Welt die einwandfreie Umsetzung des CVSSA von 2010 hinsichtlich eines modernen, automatisierten Schlüsselmanagements. Ohne ein vorher existierendes Schlüssel-Management-System mit einer rein manuellen Schlüsselverteilung erfolgte der technologische Sprung auf ein computerbasierendes, ferngesteuertes Managementsystem. Die Erfüllung der CVSSA Anforderungen erforderte eine gründliche Planung bezüglich der Installation der verschiedenen Schlüsselschränke und des Trainings der Sicherheitspersonals. TRAKA ging jedoch darüber hinaus und entwickelte für jedes einzelne Kreuzfahrtschiff eine spezifische Lösung mit dem Ziel der optimalen Umsetzung. Innerhalb eines Zeitraums von 1-2 Wochen, je nach Schiffstyp, plante TRAKA sorgfältig die Schlüsselverwaltung für die Reederei, wer Zugriff haben sollte, und wann, aus welchem Grund, und in welcher Form die Auditierung des Gesamtsystems erfolgen muss.

Auf Grund der intuitiv bedienbaren, mit einer interaktiven realgrafischen Oberfläche ausgestatteten Traka- Management-Software war der zuständige Sicherheitsoffizier in kürzester Zeit in der Lage, das Gesamtsystem zu verwalten. Über die echtzeitfähige Datenbankkommuni-kation werden Status- und Alammeldungen dem Sicherheits-verantwortlichen unmittelbar gemeldet.

Rechenschaftspflicht und Steigerung der Produktivität

„Die wichtigsten Vorteile, die sich durch den Einsatz der Traka Schlüsselverwaltung ergaben, waren die Rechenschaftspflicht und die Steigerung der Produktivität. Nach der Installation der Traka Schlüsselschränke konnten allein 120 Arbeitsstunden pro Monat eingespart werden, die vorher durch die Verteilung und das Einsammeln der einzelnen Schlüssel aufgebracht werden mussten.“

 

Nachdem das computergesteuerte Schlüsselmanagementsystem von TRAKA installiert worden war konnten auch die Besatzungsmitglieder große Produktivitätssteigerungen feststellen.

 

Es mussten z.B. am Anfang und am Ende der einzelnen Arbeitsschichten nicht immer zwingend alle Schlüssel zurückgegeben werden, wie es bei der vorherigen manuellen Verwaltung notwendig war. Die damit eingesparte Arbeitszeit konnte sinnvoll in die Arbeitsabläufe eingebracht werden.

Zusammenfassend ergaben sich für die Reederei eine ganze Reihe von Vorteilen durch die Installation der Traka-Technologie:

  • Exakt nachvollziehbare Verantwortlichkeiten
  • Steigerung der Produktivität
  • Geringerer Zeitaufwand für Ausgabe und Rückgabe der Schlüssel
  • Kostenreduktion
  • Schnelle und effektive Umsetzung
  • personen- und zeitbezogene Zugriffskontrolle
  • Return-on-Investment innerhalb von 6 Monaten.

Nachdem das Unternehmen als erste Reederei der Welt auf ihren Kreuzfahrtschiffen ein vollständig computergesteuertes Schlüsselmanagementsystem mit integrierter Protokollierung und Alarmierung installiert hat, sind weitere Maßnahmen bezüglich Safety & Security der Passagiere geplant, um sich auch in Zukunft eine Vorreiterrolle in der Branche zu sichern. Als nächster Schritt ist die Installation weiterer 10 Traka Schlüsselmanagementsysteme geplant, dieses mal in Kombination mit intelligenten Fachanlagen zur Sicherung elektronischer Ausrüstung, wie z.B. Scannern, Funkgeräte und Laptops.

Die Erkenntnis, dass der Traka-iFOB nicht nur zur Sicherung von Schlüsseln verwendet werden kann, sondern selbst als elektronischer Schlüssel einsetzbar ist (z.B. als protokollierendes Zugangssystem für Fahrzeuge aller Art, mit dem Vorteil weiterer Kostensenkungen) führte zu dem Schritt, die Sicherung von Flurförderzeugen mit in den „Safety & Security“ Prozess einzubinden.

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