Spedition + Logistik

Seit über 70 Jahren bewegt die in Haaren ansässige Spedition Keimeier + Finke GmbH weltweit Objekte und Güter verschiedenster Größenordnungen. Mit einer Betriebsfläche von 20.000 m², 4500 m² Hallenlager, 60 LKWs (7,5t bis Sattelzugmaschine), 150 Mitarbeitern und zusätzlichen Standorten am Bodensee und in Österreich, ist sie auch Partner der GEL (Gesellschaft für Express Logistik) und CTL (Cargo-Trans-Logistik).

Vorgeschichte

Ines Owen, in ihrer Position als Leiterin der internationalen Disposition mit der täglichen Schlüsselthematik wohlvertraut, berichtet: In unserem Betrieb gibt es hunderte von Schlüsseln: LKW-Schlüssel, Lagerhallenschlüssel, Büroschlüssel und Serviceschlüssel. Ständig fehlten Schlüssel, keiner wußte, wer welchen Schlüssel zuletzt gehabt hatte oder ob er überhaupt zurückgebracht worden war. Gerade bei den LKW-Schlüsseln stellte uns dies vor immense Probleme: die modernen LKWs sind mit codierten Schlüsseln ausgestattet, da sind 80 € für einen neuen Schlüssel keine Seltenheit. Fehlende Schlüssel mußten nachgemacht werden und es wurden Unmengen von Stunden damit verbracht, Schlüsseln hinterherzusuchen. Manchmal standen LKWs still, weil auch der Ersatzschlüssel nicht mehr existierte. Dann mußte sogar das gesamte Zündschloß erneuert werden, wodurch noch zusätzliche Kosten entstanden. Bis zur Anschaffung des Traka-Systems arbeiteten wir mit dem herkömmlichen Schlüsselbrett: ein Chaos-System. Wir überlegten, was für ein System man einführen könnte, um diese Probleme zu beseitigen. Dass unsere zwei Betriebsgebäude ca. 500m auseinanderliegen, erschwerte die ganze Thematik. Wir benötigten ein System, dass für alle Mitarbeiter zu jeder Zeit zugänglich ist! Nach einigem Suchen stießen wir im Internet auf Traka. Nach intensiver Vorstellung des Produktes und einer maßgeschneiderten Lösung für unsere Anforderungen, bekamen wir Ende 2007 den elektronischen Schlüsselschrank der L-Serie geliefert.

 

Der Schlüsselschrank hat wirklich unsere Probleme gelöst: es gibt kein Suchen nach Schlüsseln mehr, man kann jederzeit nachvollziehen, wer welchen Schlüssel zuletzt benutzt hat, bzw. wer ihn nicht zurückgegeben hat - wir benötigen keine Ersatzschlüssel vom Ersatzschlüssel mehr. Jeder Mitarbeiter hat seinen Pin-Code und seinen Fingerabdruck, mit dem er sich einloggen muß; da gibt es keine Verwechselung. Auch wenn zunächst einmal die Skepsis der Mitarbeiter zu spüren war, schnell wurde sich mit dem neuen System angefreundet. Für den Fall, daß ein Schlüssel weg ist, haben wir eine simple Regelung eingeführt: wer den Schlüssel verliert, bezahlt die Neuanschaffung.

 

Das Bewußtsein in den Köpfen für die Verantwortung und den neuen Umgang mit den Schlüsseln mußte erst reifen, aber heute gibt es keine Probleme mehr. Wir haben die Möglichkeit, die Zugänge zu den Schlüsseln für jeden Mitarbeiter individuell zu steuern, z.B. Auszubildende in der Werkstatt, die keinen LKW Führerschein haben, bekommen auch nur Schlüssel für Fahrzeuge, die sie fahren dürfen; außerdem gibt es Schlüssel, die nur der Geschäftsleitung zugänglich sind. Die Firma Traka betreut uns seit über 2 Jahren einwandfrei - tauchen Probleme auf, werden diese umgehend gelöst oder es wird direkt an einer Lösung gearbeitet. Auch wenn der Anschaffungspreis einen im ersten Moment erstmal " schlucken " läßt, der Preis amortisiert sich schnell. Wir würden jederzeit wieder einen Schrank der Firma Traka kaufen und es auch jedem empfehlen, dem die eingangs geschilderten Probleme sehr bekannt vorkommen. "Ein Arbeiten ohne elektronische Schlüsselverwaltung ist für uns heute nicht mehr denkbar, denn verlegte oder verlorene Schlüssel gibt es nicht mehr!" ist Ines Owens abschließende Feststellung.

 

Der Intelligenz-Bolzen

Die Basis der Traka-Systeme ist ein robuster, intelligenter Metallstift, der Traka-iFOB. Dank seiner Form besitzt er eine automatische Selbstreinigung und ist absolut wartungsfrei. Der Traka-iFOB ist mit einem 2-poligen Mikrochip ausgestattet und benötigt aus diesem Grund nur zwei einfache ebenfalls wartungsfreie Kontakte und keine zusätzlichen Komponenten wie z.B. einen Microschalter oder eine Lichtschranke, wie sie bei RFID basierenden Systemen verwendet werden müssen. Zusätzlich zu seiner robusten Konstruktion ergibt sich über den integrierten Datenlogger auch die Möglichkeit, dass er selbst zu einem elektronisch protokollierenden Schlüssel werden kann, dem sogenannten Traka-Immobilisor.

Die Schlüssel oder Objekte werden mit robusten Sicherheitsplomben, verfügbar bis 4mm Edelstahl, mit dem iFOB fest verbunden und können nur durch massive Gewalteinwirkung und Zerstörung vom iFOB getrennt werden. Eine optionale Plombennummer in Verbindung mit der automatischen Plombennummerabfrage des Schlüsselschranks gewährleistet, dass kein Manipulationsversuch unentdeckt bleibt. Aufgrund der Codierung der intelligenten Stecker (iFOB) und der zusätzlichen Einzelplatzverriegelung können berechtigte Personen oder Personengruppen nur die ihnen zugewiesenen Schlüssel, Schlüsselbunde oder Objekte entnehmen.

 

Nicht zugewiesene Schlüssel oder Objekte sind mechanisch über einen Stahlbolzen verriegelt und können nicht entnommen werden. Der Sicherheitsverantwortliche kann jeder Person oder Personengruppe für jeden einzelnen Schlüssel oder Schlüsselbund die Zugriffsberechtigung erteilen oder unmittelbar wieder sperren. Die Freigabe der Schlüssel ist individuell und gruppenweise für verschiedene Nutzer zeitabhängig programmierbar. Dies ermöglicht eine permanente, dezentrale Überwachung sämtlicher Entnahmen und Rückgaben durch den Verantwortlichen vor Ort und/oder über das Firmennetzwerk.

 

Die Öffnung der Schranktür erfolgt bei der Spedition Keimeier und Finke GmbH mittels einer PIN-Code Eingabe und einer biometrischen Fingerprint-Erkennung. Durch die Kombination mit einer zusätzlichen PIN-Code Eingabe kann ebenfalls festgelegt werden, daß bestimmte Schlüssel nur in Gegenwart einer zweiten Person entnommen werden dürfen - das sogenannte Vier-Augen-Prinzip.

 

Im Gegensatz zu anderen Systemen arbeiten die Schlüsselschränke von TRAKA grundsätzlich mit einer festen Ordnung, d.h. die Schlüssel oder Schlüsselbunde werden immer wieder an ihren fest definierten Steckplatz zurückgesteckt. Dadurch wird die Schlüsselorganisation übersichtlicher und die Entnahme und die Rückgabe wesentlich beschleunigt. Dies bewirkt eine signifikante Zeitersparnis bei größeren Applikationen und/oder umfangreichen Schichtwechseln.

 

Je nach Anwendungsfall besteht aber auch die Möglichkeit der wahlfreien Rückgabe (Random Return), sowohl innerhalb eines Schrankes als auch über multiple Systemanwendungen (Multiple Random Return) inkl. einer einfachen Oberfläche zur Schlüsselverfolgung und Lokalisierung im System, dem sogenannten Traka-KeyWizard.

 

Ein integrierter Akku gewährleistet Netzunabhängigkeit. Je nach Zugriffshäufigkeit ist ein netzstromunabhängiger Betrieb für mehrere Tage gewährleistet. Der integrierte Prozessor kann das komplette Schlüsselsystem über die Kontrolleinheit ebenfalls autark betreiben. Die Displayabfrage ermöglicht die Abfrage der Schlüsselvergabe und letzten Nutzung direkt vor Ort. Mit Hilfe einer Netzwerkkarte und einer entsprechenden TCP/IP-Adresse kann der Datenabgleich auch über das Internet erfolgen, inklusive ferngesteuerter Einzelplatz-Entriegelung und Notfall-Entriegelung. Die Datenübertragung über ein WLAN gewährleistet Ortsunabhängigkeit und vermeidet zusätzliche Kosten für Kabelinstallationen. Wenn keine Netzwerkverbindung besteht, können die Traka-Systeme die entsprechenden Zugriffsereignisse bis zu 12 Monate zwischenspeichern.

 

Laderampen Sicherheits Management

Jedes Lager, egal ob es ein computergesteuertes Hochregallager oder ein Warenlager mit manuell betriebenen Flurföderzeugen ist, hat eine exakt definierte Schnittstelle zur Außenwelt - die Laderampe. Hier fließt der Warenstrom vom Lager in die verteilenden LKWs oder von den LKWs in das Lager. Auf Grund der beteiligten Personen (LKW-Fahrer + Lademeister + Staplerfahrer) birgt die Laderampe ein hohes Risiko bezüglich menschlichen Fehlverhaltens. Am Ende eines Entlade- oder Beladungsprozesses kann die Laderampe versehentlich nicht geschlossen sein, mit weitreichenden Folgen und hohen Kosten, wg.:

  • Unfälle auf Grund unbeabsichtiger LKW-Bewegungen wärend des Ladevorgangs
  • Staplerunfälle durch versehentliches Durchfahren offener Laderampen
  • Eindringen unautorisierter Personen
  • Lagerschwund
  • Unnötiges Ausströmen wertvoller Wärmeenergie

Mit dem neuartigen Laderampen Sicherheits Management und LKW-Rückhaltesystem Traka-LS wird dieses allgemein bekannte Problem in der Logistik eliminiert.

 

Traka32 Managementsoftware

Der elektronische Schlüsselschrank wird mit der Traka32 Managementsoftware konfiguriert und die entsprechenden Schlüssel- und Objekt-Zugriffe manipulationsfrei protokolliert. Die Traka32 Software ist als Client/Server strukturiert und kann entweder auf einem lokalen Rechner installiert werden, der unmittelbar mit der TRAKA-Kontrolleinheit über die Ethernet-Schnittstelle verbunden ist, oder auf einem beliebigen Host im Unternehmensnetzwerk inkl. Terminal-Server Betrieb. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass sich Traka32 kontinuierlich im "online" Modus befindet. Nur für die Momente der Datenbanksynchronisation, bei Änderungen in der Berechtigungsstruktur und für Schlüssel-Parametrisierungen muß eine Datenverbindung geschaltet werden.

 

Alkoholtest - ALCOLOCK

Die aktuellen Ereignisse der letzten Zeit wie z.B. der Unfall eines Gefahrguttransportes auf der A61 und der stark alkoholisierte Fahrer eines Schulbusses, haben wieder deutlich werden lassen, dass das Thema "Alkohol am Steuer" eine immerwährende Problematik darstellt und hinsichtlich Schwerlasttransporten, Personenbeförderung und Gefahrguttransporten eine Potenzierung der Gefährdung darstellt. Die elektronische Schlüsselkontrolle von TRAKA stellt über den Alkoholtest sicher, dass kein Mitarbeiter einen Schlüssel erhält, wenn bei diesem ein entsprechend hoher Alkoholspiegel festgestellt wird.

 

Den Arbeitsschutzbestimmungen liegt zugrunde....bei jeglicher Arbeitsausführung ist die Sorgfaltspflicht einzuhalten....

 

Dies schließt auch die verantwortlichen Personen für die Verwaltung und den Einsatz von Betriebsanlagen und/oder Fahrzeugen ein, nicht zuletzt die Geschäftsleitung. Kommt es zu einem Unfall unter Alkoholeinfluss - innerhalb oder außerhalb des Unternehmens - muss sich auch die Unternehmungsleitung mit Haftungsfragen auseinandersetzen.

 

Das in der Praxis bewährte Alkoholmessgerät Alcolock 500 wurde in die elektronischen Schlüsselschränke und Fachanlagen von Traka integriert. Nach dem Öffnen des Schlüsselschrankes mittels PIN-Code, Karte, Transponder oder Fingerprint wählt der Nutzer den Schlüssel aus, den er benötigt. Bevor dieser jedoch freigegeben wird, ist die Person aufgefordert, den Alkoholtest durchzuführen. 5 Sekunden lang wird in den Alkoholtester gepustet, um ein Ergebnis zu erhalten. Liegt der Alkoholspiegel unter dem gesetzlichen Limit, wird der Schlüssel freigegeben. Liegt der Spiegel darüber, bleibt der Schlüssel gesperrt. Unabhängig vom Testergebnis werden alle Daten gespeichert und manipulationsfrei protokolliert. Mit dem Alkoholtest von Traka verfügt jede Unternehmungsleitung über die Gewissheit, dass Mitarbeiter zuverlässig und sicher ihre Tätigkeiten in ihrem Arbeitsfeld verrichten können. In einem Schadensfall kann die Geschäftsführung jederzeit nachweisen, dass die Mitarbeiter die Arbeit zu Arbeitsbeginn nicht alkoholisiert begonnen haben.

 

Quintessenz

Eine im letzten Jahr anonym durchgeführte Untersuchung ergab, dass in deutschen Unternehmen ca. 14% der Belegschaft mehr oder minder stark vom Pfad der Tugend abweicht. Wenn man diese Erkenntnis mit dem Umstand verbindet, dass immer noch die manuelle Behandlung von Schlüsseln, Objekten und Dokumenten vorherrscht, dann wird deutlich, dass für eine gesamtheitliche Kostensenkung nicht nur die Sicherung der Unternehmenswerte von Außen gewährleistet sein muß, sondern auch die innerbetriebliche Behandlung zwingend angegangen werden sollte. Wenn das Ziel lautet, dass dies absolut manipulationsfrei und mit lückenloser Nachvollziehbarkeit der Ereignisse stattfinden soll, dann ist die einzige Lösung der Einsatz von elektronisch protokollierenden Schlüsselschränken und Fachanlagen. Die Wertesicherung des Unternehmens und die Kosteneinsparungen durch die Minimierung der Wiederbeschaffungskosten, Senkung der Schadenskosten und Verringerung uneffektiver Arbeitszeiten läßt solche Investionen erfahrungsgemäß innerhalb von 6 Monaten amortisieren.

Spedition Berners - Finger weg vom Sattelschlepper
Bei der Spedition Berners erleichtert der elektronische Schlüsselschrank nicht nur die Schlüsselverwaltung - Marcus Heide in Security Insight 06/11 - http://www.security-insight.com
Schlüsselverwaltung_Berners.pdf
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Schlüsselkontrolle in der Spedition
Sicherheit + Kostensenkung im Speditions[...]
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Laderampen-Sicherheits-Management
Traka - Dock-Door-Management.pdf
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Sicherheit und Kostensenkung in Spedition & Logistik
Ganzheitliches Sicherheitsmanagement.pdf
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