Echtzeit-Online-Zutrittskontrolle

Die einzigartige Echtzeit-Online-Zutrittskontrolle von Traka, auf der Basis der Door-POD, kann problemlos und sehr einfach mit jeder Art von elektronischen Eingangstüren und Schleusen verbunden werden, sowohl mit Neuinstallationen als auch mit bereits installierten Systemen. Über die Door-POD besitzt der Sicherheitsverantwortliche unterbrechungsfrei den unmittelbaren Zugriff auf jede Schleuse, Vereinzelungsanlage, Drehtür, Schiebetür etc. die mit der Door-POD verbunden ist. Dies gilt auch für die Rückmeldungen, d.h. er sieht in sekundenschnelle welche Tür- oder Schleuse von welcher Person betätigt wurde. In besonderen Situationen kann er auch unmittelbar einer bestimmten Person eine temporäre Zutrittsberechtigung über einen Einmal-PIN erteilen, oder er kann eine personenbezogene Fernfreigabe durchführen, inklusive einer Notfallentriegelung für die Feuerwehr etc. Alle Aktionen werden lückenlos und personenbezogen protokolliert. Jede Door-POD kann in der Extended Version die Zugriffsrechte von 50.000 Personen speichern und mit jeder Art von Berechtigungsmedium verbunden werden, d.h. PIN-Code, RFID-Reader, Biometrie etc. Für besonders sensible Bereiche kann für eine höhere Sicherheitsstufe auch das Vier-Augen-Prinzip aktiviert werden.

Als Novität kann die Door-POD mit einer Echtzeit-Objektkontrolle ausgerüstet werden. Über die Echtzeit-Objektkontrolle fragt die Door-POD, vor der Tür- oder Schleusenöffnung, sämtliche Schlüsselschränke und/oder Fachanlagen ab, ob die Person alle Schlüssel und Objekte (Waffen, Dokumente, Funkgeräte etc.) wieder zurückgegeben hat oder nicht. Bei positiver Rückmeldung wird die Tür- oder Schleuse geöffnet. Bei negativer Rückmeldung wird der entsprechenden Person mitgeteilt, welches Objekt sich noch in ihrem Besitzt befindet. Die Echtzeit-Objektkontrolle basiert auf dem industriellen CAN-Bus und verwendet standardmäßige CAT-5 Kabel. Über die Integration-Engine kann die Door-POD von Traka in jedes externe Facility-Management-System oder Security-Management-System integriert werden.

Traka32 + Aperio™ = Echtzeitkontrolle + Anti-Passback

Die Traka32 Managementsoftware unterstützt über die Door-POD direkt die Aperio-Kommunikations-Hubs von ASSA ABLOY inklusive der entsprechenden Aperio-Schließzylinder und Beschläge. Mit Hilfe der CAN-Bus Technik der Traka-Systeme kann Aperio problemlos zur Unterstützung von Anti-Passback konfiguriert werden. In besonders gesicherten Bereichen, wo Zutritts- und Ausgangs-Kartenleser vorhanden sind, kann das Überwachungssystem so eingestellt werden, dass Kartenbesitzern erst nach Rückgabe aller entnommenen Schlüssel und Objekte erlaubt wird, den Bereich zu verlassen. Dies ist eine Anwendungsmöglichkeit für Hochsicherheitsbereiche, Rechenzentren und andere Institutionen wie z.B. Haftanstalten und Forensik, bei denen gewährleistet sein muss, dass Schlüssel, Objekte und sensible Dokumente das Gebäude nicht verlassen. Aperio ist eine neue Technologie von ASSA ABLOY, mit der mechanische Schlösser über Funk mit einem neuen oder bereits vorhandenen Zutrittskontrollsystem verknüpft werden können, ohne die Türkonstruktion zu verändern. Der Aperio-Kern besteht aus einem Funkkommunikationsprotokoll für den Nahbereich, das elektronische Online-Zutrittskontrollsysteme mit elektronischen Schließzylindern oder Türbeschlägen verbindet, die für Aperio geeignet sind. Aperio nutzt die gängigen standardisierten RFID-Technologien. Deshalb müssen die Identmittel in der Regel nicht ersetzt werden, vorhandene Karten können weiter verwendet werden. Auch Türen und Schließsysteme müssen nicht ausgetauscht, sondern lediglich mit Aperio kompatiblen Produkten erweitert werden. Die offene Architektur von Aperio bietet dabei eine komfortable Lösung für den Anschluss an jegliche Standardschnittstelle. Die Nutzen getätigter Investitionen für bestehende Zutrittskontrollsysteme werden maximiert ..... Mehr

AES-256 Verschlüsselung - Die gesicherte Kommunikation

Die Systeme von Traka wurden für den Einsatz in einer atomaren Anlage des U.S. Department of Energy & National Nuclear Security Administration zertifiziert. In dieser Anlage werden unter anderem die US-Atomwaffen demontiert, d.h. die Sicherungen der Sprengköpfe ausgebaut, die Präzisionszünder entfernt, das Tritium-Gas abgepumpt und die Hüllen aus Spezialsprengstoff zerlegt. Ein wesentlicher Teil der hohen Sicherheitsanforderungen war die Implementierung der AES-256 Verschlüsselung. Der Advanced Encryption Standard (AES) ist ein symmetrisches Kryptosystem, das als Nachfolger für DES und 3DES im Oktober 2000 vom National Institute of Standard and Technology (NIST) als Verschlüsselungsstandard verabschiedet wurde. Die Verschlüsselungsbasis ist der sogenannte Rijndael-Algorithmus, benannt nach seinen Entwicklern Joab Daemen und Vincent Rijmen. Der Rijndael-Algorithmus arbeitet mit einer Blockgröße von 128, 192 oder 256 Bit und einer variablen Schlüssellänge von ebenfalls 128, 192 oder 256 Bit. Der Rijndael-Algorithmus wurde eingehenden kryptoanalytischen Prüfungen unterzogen und bietet ein sehr hohes Maß an Sicherheit. Der Advanced Encryption Standard ist in den USA für staatliche Dokumente mit höchster Geheimhaltungsstufe zugelassen. Gemäß den Anforderungen des Betreibers implementierte Traka in seinen protokollierenden Schlüsselschränken und Fachanlagen die höchste AES Sicherheitsstufe, d.h. die AES-256 Encryption. In Verbindung mit der lückenlosen Alarmüberwachung aller Komponenten und Zugangsmedien, des intelligenten iFOBs und den speziellen "Health & Safety" Funktionen stellen die Systeme von Traka eine sehr hohe Sicherheitsstufe zur Verfügung. Die Systeme von Traka werden somit auch in Regierungsgebäuden, Datenzentren, atomaren Anlagen und militärischen Standorten höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht, um den Zugang zu Sicherheitsbereichen mit Waffen, militärischer Ausrüstung, chemischen Stoffen und Geheimdokumenten zu kontrollieren.

TRAKA, einer der führenden Hersteller intelligenter Access Management Systeme, hat für seine Integration in OnGuard 6.3.249 und 6.4.500 die Zulassung von Lenel erhalten und ist damit Mitglied des Lenel Open Access Alliance Programms.

Die Schnittstelle zwischen den beiden Systemen erfolgt über ein Integrationsmodul in der Access Managementsoftware Traka32 und realisiert über ein IP-Netzwerk eine homogene Integration zwischen OnGuard und den elektronischen Schlüsselschränken und Fachanlagen von Traka. Die Kommunikation ist bidirektional, d.h. sämtliche Eingaben und Alarme innerhalb von OnGuard werden unmittelbar an die kontaktierten Schlüsselschränke und Fachanlagen weitergeleitet. Gleichermaßen werden alle Alarme und Zugriffe auf die Schlüsselschränke und Fachanlagen automatisch und unmittelbar dem Onguard System mitgeteilt. Dabei ist OnGuard die kommunikative Oberfläche und bietet dem Anwender damit eine einheitliche und ihm bereits bekannte Umgebung.

Offene Schnittstelle für externe Gebäude- und Sicherheits-Managementsysteme

Zusätzlich zur direkten SQL-Kommunikation bietet die neue Integration Engine einen alternativen Weg zur Adaption und Integration externer Management Systeme an. Die neue Integration Engine von TRAKA besitzt keine anwendungsspezifischen Funktionen, sondern stellt einen "Web Service" zur Verfügung und ist damit absolut kompatibel mit allen Programmiersprachen, die einen Zugriff auf einen Web Service anbieten.

Auf der Basis der Integration Engine wurde z.B. ein PODULE (Pluggable Module) als Interface zwischen Web Service und OnGuard von Lenel geschrieben, sowie ein PODULE als Interface zwischen Web Service und Active Directory. Die PODULEs können entweder von Traka oder vom Anwender selbst geschrieben werden und unterstützen viele Programmiersprachen und Plattformen. Kundenseitig wurden schon PODULEs für UNIX und Java geschrieben. Normalerweise werden die PODULEs auf der Basis der .NET Framework Technologie unter VB, C#, C++ etc. realisiert, aber letztendlich kann jede Programmiersprache welche Web Service unterstützt verwendet werden. Die Generic Web Service Interfaces über TCP, HTTP oder HTTPS bieten: die Verwaltung der Benutzer, der Sicherheitsgruppen, der Zugriffsberechtigungen, der vernetzten Systeme, der Traka-iFOBs, der einzelnen Schlüssel, der Schlüsselreservierungen und über Traka Access Control Link Service' (TACLS) die Rückmeldung aller Schlüsselbewegungen in Echtzeit.

 

Offline Zutrittskontrolle

Wenn aus organisatorischen oder räumlichen Gründen keine Online-Zutrittskontrolle installiert werden kann, dann ist der Door-Immobilisor von Traka eine interessante Lösung. Für die netzwerkfreie Offline-Zutrittskontrolle und Sicherung sensibler Gebäude, Räumlichkeiten, Objekte, Container und Infrastrukturen (Funkstationen, Umspannwerke, Wasserversorgung etc.) bietet der Door-Immobilisor in Verbindung mit der Traka32 Management Software und den Traka-Schlüsselschränken, auf der Basis der intelligenten iFOB-Technologie, ein durchgängiges und logisch in sich geschlossenes Sicherheitssystem. Die Codierung der iFOB's ist einzigartig. Sie verwenden keine Transponder-Chips und können somit von Unbefugten weder ausgelesen noch manipuliert werden und gestatten auch den Einsatz im EX-Bereich. Dank der netzwerkfreien Anwendung kann der Immobilisor auch in Gebäuden eingesetzt werden wo eine Verkabelung nicht realisiert werden kann oder darf, z.B. in denkmalgeschützten Gebäuden oder in weit verteilten Außenanlagen, z.B. Container oder Gefahrstoffdepots, Gerätedepots, sowie den Zugängen zu Abwasseranlagen, Pumpstationen und Trinkwasserspeicher.

Die Traka32 Managementsoftware verwaltet die Zugriffs- und Zutrittsberechtigungen und protokolliert manipulationsfrei, mit "Datum+Uhrzeit+Person" die entsprechenden Ereignisse WER, WANN, WIE LANGE, WELCHES Terminal, Serverraum, Serverschrank oder welche Tür bedient oder geöffnet hat. Die definierten Zugriffsberechtigungen können von Seiten des Sicherheitsverantwortlichen jederzeit online gändert und/oder gelöscht werden, damit die Zugriffsmöglichkeiten unmittelbar gesperrt werden können, z.B. als präventive Maßnahme. Zusätzlich kann der iFOB auch mit einer ablaufenden Gültigkeit programmiert werden, z.B. ein paar Stunden oder eine Schicht. Nach Ablauf der definierten Gültigkeit wird verliert der iFOB seine Berechtigung und ist danach für eine dritte Person wertlos. Der "Personen bezogene iFOB" kann nur durch die entsprechende Person, über einen berechtigten Zugriff im Schlüsselschrank, wieder mit einer Gültigkeit programmiert werden. Die gesicherten Terminals, Türen, Schränke, Container oder Depots können nur mit den personen bezogenen freigegebenen iFOB's bedient und/oder geöffnet werden.

Der Door-Immobilisor Steckplatz in Verbindung mit einem Elektronikschloß ersetzt z.B. den Schließzylinder einer Raumtür, eines Serverschrankes, eines Depots, eines Containers oder eines Geräteschuppens. Die entsprechende Mikroelektronik für die Benutzererkennung inkl. Zeitstempel und für die Ansteuerung eines Türrschlosses befindet sich in einer kleinen Box, welche auf der Rückseite der Tür installiert und direkt mit dem Elektronikschloß verbunden wird, inkl. der Spannungsversorgung. Die Immobilisorbox ist als 12V oder als 24V-48V Version verfügbar. Der iFOB-Steckplatz kann entweder direkt am Schloßß in die Tür integriert oder in einer Edelstahlbox an oder in die Außenwand installiert werden, siehe Werksfotos.

Sämtliche Öffnungszugriffe werden im gelben iFOB-Chip gespeichert, mit einem Zeitstempel versehen und während des Einsteckens in den Schlüsselschrank automatisch personenbezogen ausgelesen und protokolliert. Auf Grund der Datenspeicherung im iFOB ist keine Netzverkabelung der einzelnen Türen, Maschinen oder Depotfächer notwendig, d.h. auch eine nachträgliche Sicherung bereits vorhandener Türen, Schränke oder Depotfächer ist problemlos möglich.

Der Door - Immobilisor gewährleistet:

  • Absolute Kontrolle über die Zugriffs- und Zutrittsberechtigungen für Gebäude, Räumlichkeiten, Terminals, Serverschränke, Türen, Depotfächer, Container und Geräteschuppen, inklusive Protokollierung mit automatischer Datenbanksynchronisation.
     
  • Sichert die Verantwortung der Geschäftsleitung und minimiert das Haftungsrisiko durch manipulationsfreie Nachweisbarkeit sämtlicher Aktivitäten.
     
  • Erhöht die Sicherheit sämtlicher Räumlichkeiten und Einrichtungen.
     
  • Einsetzbar auch als Diebstahl-Sicherungssysteme für Vermietfirmen.
     
  • Nur berechtigte Personen können die gesicherten Räumlichkeiten, Terminals, Systemschränke, Türen und Aufbewahrungsboxen öffnen oder benutzen.
     
  • Reduziert die Kosten für verlorene oder beschädigte Schlüssel, ein iFOB kostet wesentlich weniger als ein verlorener Schlüssel und ist mit seinem internen Code jederzeit einzigartig.
     
  • Exakte, nicht manipulierbare, Protokollierung WER, WANN, WELCHES Terminal, Tür oder Box geöffnet hat, als wichtige Information bei einem Schadensfall oder Verlust wertvoller Gegenstände und/oder Informationen.
     
  • Erstellt Aktivitäts-Protokolle über die Auslastung der Objekt- und Raumfrequentierungen oder Zugriffshäufigkeit auf bestimmte Türen, Objekte, Terminals, Serverschränke und Depotfächer.
Online-Zutrittskontrolle mit Anti-Passback
Traka - Online Zutrittskontrolle.pdf
PDF-Dokument [3.1 MB]
DOOR-Immobilisor - Die autarke Zutrittskontrolle
Traka - Door-Immobilisor.pdf
PDF-Dokument [3.0 MB]

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